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Appenzeller Siedwurst

herstellung

Das durchgekühlte Muskelfleisch wird mit Speck, Eiswasser, Kümmel, Knoblauch, Pfeffer und Salz zu einer feinen Brätmasse zerkleinert. Diese wird in einen gesalzenen Rindskranz-, Schweins- oder Kollagendarm gefüllt. Die Würste werden einzeln oder paarweise mit Holz abgespiesselt oder mit einem Metallclip verschlossen.

aussehen und eigenschaften

Die Oberfläche der Appenzeller Siedwurst IGP ist ebenmässig glatt und glänzend. Der Aufschnitt ist gleichmässig, fein porös und ohne Verfärbungen. Die gekochte Wurst ist gräulich. Kümmel und Knoblauch verfeinern das Fleischaroma.

Geschichte

Ursprünglich in Teilen Ausserrhodens als Rinderwurst bekannt, wurde das Produkt später in Siedwurst umbenannt. Mit dem steigenden Bekanntheitsgrad der Wurst ausserhalb der beiden Halbkantone Appenzell Innerrhoden und
Ausserrhoden, betonte man verstärkt die Herkunft und setzte die regionale Bezeichnung «Appenzell» voran. Im 19. Jahrhundert entwickelten Metzger in der Deutschschweiz verschiedene Brühwürste aus sehr feinem Wurstbrät.
Vermutlich entstand auch die Siedwurst zu dieser Zeit. Technische Grundlage für die neuen Rezepturen war die Erfindung des Fleischwolfes und des Wurstblitzes.

verkaufsform

Die Siedwurst ist roh, gekocht oder pasteurisiert erhältlich.