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die Herkunft
Menschen
und ihr Handwerk
die Qualitätszeichen
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Geografisches Gebiet

Die Produktion der Früchte, die Lagerung, Gärung, Destillation und das Abfüllen erfolgen ausschliesslich innerhalb der Grenzen des Kantons Wallis.

Herstellung

Nur die Birnensorte Williams darf für die Herstellung von Eau-de-vie de poire du Valais AOP verwendet werden. Die Früchte sind bei Pflückreife zu ernten. Die Reifung der Birnen erfolgt in Kistchen bis zur Einmaischungssreife. Vor der Verarbeitung werden die Früchte sorgfältig sortiert. Die Früchte müssen gelb und saftig sein und einen Mindestdurchmesser von 52,5 mm aufweisen. Sie dürfen keinen Schimmel, keine Fäulnis oder Flecken aufweisen sowie keine Verunreinigungen enthalten. Zur vollständigen Vergärung des Zuckers werden die Früchte zu einer homogenen Maische verarbeitet. Die Destillation hat so schnell als möglich nach der Vergärung zu erfolgen. Der Alkoholgehalt wird mittels entmineralisiertem Wasser oder Quellwasser mit geringem Mineralgehalt auf Trinkstärke herabgesetzt. Bevor es in den Handel gelangt, wird Eau-de-vie de poire du Valais AOP während mindestens 6 Monaten gelagert.

Geschichte

Im Wallis entspricht die Herstellung von Fruchtbranntweinen einer langen Tradition. Ebenso sind Birnenkulturen dort althergebracht. Die Sorte Williams wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts eingeführt. Im Jahre 1945 wurde zum ersten Mal ein Branntwein ausschliesslich mit Williamsbirnen produziert. Von der blossen Verwertung der als Tafelobst ungeeigneten Früchte, ist Eau-de-vie de poire du Valais mit den Jahren im Wallis zum Hauptverwendungszweck dieser Birnensorte geworden.