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die Herkunft
Menschen
und ihr Handwerk
die Qualitätszeichen
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Geografisches Gebiet

Das geografische Gebiet umfasst das Berggebiet und das darin eingeschlossene Sömmerungsgebiet der Bezirke Freiberge, Pruntrut, Moutier und Courtelary, die Gemeinde Saulcy sowie die Parzelle der Käserei Courgenay.

Herstellung

Der Tête de Moine AOP, Fromage de Bellelay, wird aus Rohmilch hergestellt. Die Milchkühe werden im Sommer hauptsächlich mit Gras, im Winter hauptsächlich mit Heu gefüttert. Die Verabreichung von siliertem Futtermittel ist das ganze Jahr über untersagt. Die Milch muss innerhalb von 24 Stunden nach der Gewinnung verarbeitet werden. Sie wird in einem Kupferkessi verkäst. Nach dem Pressen des Käsebruchs wird der Käselaib mit einer Kaseinmarke zur Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit versehen und während mindestens 12 Stunden in ein Salzwasserbad getaucht. Der Käse wird während der Reifung regelmässig mit Salzwasser behandelt. Jeder Laib muss während mindestens 75 Tagen auf Fichtenbrettern im geografischen Gebiet reifen.

Geschichte

Tête de Moine als Bezeichnung kennt man seit ca. 1790. Der Käse weist jedoch eine viel längere Geschichte auf. Schon 1192 wurden die Mönche aus dem Kloster Bellelay erstmals im Zusammenhang mit Käse erwähnt. Mit der Erfindung der Girolle im Jahr 1981 durch einen jurassischen Feinmechaniker wurde ein neues Kapitel der Tête de Moine-Geschichte eingeleitet. Seit ihrer Einführung verkaufte sie sich 2,5 Millionen Mal.